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Neues aus den Abteilungen

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Ju-Jutsu

Veröffentlicht: 20.04.2020

Liebes Ju-Jutsu Mitglied,

in diesen schweren Zeiten ist es wichtig zusammenzuhalten und sich gegenseitig zu unterstützen.

Auch wir als Abteilung Ju-Jutsu des SV-Mering haben uns unsere Gedanken gemacht, wie wir einen kleinen Beitrag in der jetzigen Situation leisten können. Daher haben wir beschlossen jedem aktiven Mitglied eine individuell gestaltete Schutzmaske mit unserem Ju-Jutsu Logo zu schenken.

Wie auch ihr, vermissen wir nicht nur das Training, sondern auch unsere tolle Gemeinschaft, die wir in unserer Abteilung haben. Nichtsdestotrotz ist eines sicher, auf jedes Tief folgt wieder ein Hoch!!

Für unserer Masken haben wir natürlich auf regionale Herstellung geachtet, um unseren ansässigen Betrieben zu unterstützen. Falls ihr noch weitere Masken haben wollt, könnt ihr diese bequem in unserem Online-Shop (TEAMSPORT Steinbrecher) bestellen.

Masken

Die Masken können einfach in der Größe verstellt werden und nach der Verwendung gewaschen oder zum Abtöten von Viren/Bakterien in den Ofen gelegt werden. Für einen Extraschutz kann in die Maske von oben ein Filter eingeschoben werden.

In diesem Sinne wünschen wir euch und euren Liebsten Gesundheit. Auf dass wir uns bald alle wieder frisch und munter im Training sehen!!

Herzliche Grüße

Eure Ju-Jutsu Abteilungsleitung


kein Training bis 20.04.

Ju-Jutsu

Veröffentlicht: 16.03.2020

Hallo Ju-Jutsukas,

es ist ja keine Neuigkeit mehr, dass die Schulen geschlossen sind und das öffentliche / soziale Leben stark eingeschränk ist.
Daher findet ab sofort bis auf Weiteres kein Training statt.
Wenn sich hier etwas ändert lassen wir es euch wissen.

sportliche Grüße
eure Abteilungsleitung

Landeslehrgang Ju-Jutsu

Ju-Jutsu

Veröffentlicht: 25.02.2020

Hallo Ju-Jutsukas,

am verregneten Sonntag den 2. Februar machen sich 8 unserer Mitglieder auf nach Bergen am Chiemsee. Hier fand in der Sporthalle ein Landeslehrgang zum Thema Abwehrtechniken und dem Übergang von Stand zu Boden statt. Diese Art von Lehrgängen sind Bestandteil unserer Sportart und für die ein oder andere Prüfung verpflichtend, so müssen zum Beispiel für einen Blau-Gurt mindestens 1 Lehrgang im Bereich Techniken im vergangenen Jahr vorgewiesen werden.

Nach der langen Fahrt wurden wir von einem spannenden und lehrreichen Programm belohnt. Als Erstes stand das Aufwärmen auf dem Programm. Hier wurde man mit leichten Budo-Spielen und einfachen Techniken auf Temperatur gebracht.

Im Technikteil der Abwehrtechniken wurde von den Basics bis hin zu den fortgeschrittenen Blocks interessante Varianten von hochrangigen Referenten demonstriert und anschließend gleich ausprobiert. Selbst für unsere Schwarzgurte waren neue und praktische Techniken dabei, die wir in unserem Training gerne einfließen lassen.

Der Technikteil „Übergang Stand - Boden“ wird hingegen erst bei der Prüfung zum 2. Dan abverlangt, dennoch ist es schön und praktisch solche Skills schon vorab gesehen und trainiert zu haben. Hierbei werden weder Hebel, Schläge noch Würfe zum Bewältigen eines Gegners verwendet. Für reale SV-Situationen (Selbstverteidigung) natürlich bestens geeignet, da diese (wenn man sie beherrscht) eine praktisch und gute „Waffe“ in Gefahrensituationen darstellen.

Foto

Wir, die Ju-Jutsukas aus dem SV-Mering, bedanken uns bei den beiden Referenten Andreas Hötzinger und Andreas Kaufmann und natürlich beim TSV Bergen für die Ausrichtung des Sportseminars.

Sportliche Grüße


Der Weg in die (tiefere) Schwärze

Ju-Jutsu

Veröffentlicht: 21.11.2019

Hallo Ju-Jutsukas,

wir haben den langen Weg über das intensive Training, die Lehreinweisung, dem Bayernseminar und letztlich der Schwarzgurtprüfung am vergangenen Sa den 26.10. erfolgreich beendet und sind in den 1. bzw. 2. Meisterrang aufgestiegen.

2. Dan
  • Markus Schiele
1. Dan
  • Michael Wilfer
  • Markus Berchtold
  • Philipp Laghi

Damit haben wir die meißten Schwarzgurte seit Gründung der Ju-Jutsu Abteilung vor 23 Jahren!
Mit so vielen Meistern ist es uns jetzt auch endlich möglich jeden Do ein Jugendtraining anzubieten.

Vor einem Jahr fing es an, als auf dem Rückweg einer Sportveranstalltung das Auto voller Braungurte war und Markus die entscheidende Frage stellte:

"Jungs, wie sieht's aus mit dem Schwarzgurt nächstes Jahr?"

Ohne großes Zögern waren wir uns alle einig, es wird Zeit weiterzumachen.
Unser Cheftrainer Markus Schiele konnte sich natürlich nicht von uns einholen lassen und beschloss daher den 2. Dan anzugehen.

Was folgte, war ein hartes Jahr mit 3-6x pro Woche Training in drei verschiedenen Vereinen, bei denen wir unser Privatleben mit sämtlichen Hobbies hinten an stellten oder gar ganz auf Eis legten.
In diesem Jahr haben wir viele schöne Sommertage in dunklen Hallen und Kellern verbracht, dabei sind wir regelmäßig bis zu 2h zu einem Training gefahren.

In den vergangenen Monaten fanden auch einige Veranstalltungen statt, bei denen das nötige Wissen für uns (angehende) Meisters vermittelt wurde.

Die Lehreinweisung

Hier der Beitrag des JJVB - Foto: Tanja Wolff
Hier waren wir zwei Tage in Esting und haben gelernt wie man sein Wissen an andere möglichst gut Weitergeben kann.

Dabei wurde anhand der für den Dan relevanten Würfe und Hebeltechniken erklärt, auf was bei dem Lehren einer Technik zu achten ist.
Hierbei wurde auch immer wieder erklärt, was in der Prüfung zu beachten ist und was wir noch wissen sollten.
Neben der Theorie und Etikette wurde auch die Realistische SV behandelt, dabei haben wir in kleinen Gruppen vorgegebene realistische Szenarien durchgespielt und anschließend besprochen.

Am Abend (in der Nacht) mussten wir eine komplette Übungsstunde zu einem bestimmten Thema ausarbeiten, diese haben wir am nächsten Tag in verkürzter Form als Lehrprobe abgehalten und bekam daruafhin hilfreiche Tipps der Referenten.

Das Bayernseminar

Hier der Beitrag des JJVB - Fotos: JJVB
Für die einwöchige Dan-Vorbereitung sind wir auf das Bayernsemiar nach Oberhaching gefahren, da es hier keine Zimmer mehr für uns gab haben wir kurzerhand Wohnmobile benutzt.
Hier geht es von morgens um 9.00 Uhr bis abends um 20.00/21.00 Uhr auf der Matte rund.
Alle Bereiche des Prüfungsprogrammes werden genauestens erklärt, trainiert und hinterher in Form von sogenannten Leistungstests von hochgraduierten Meistern abgeprüft.

Am ersten Tag legten wir also ganz motiviert und voller Power los mit Bewegungslehre, Abwehr- und Atemitechniken, Hebeln und zu guter letzt ab 19:00-21:00 Uhr noch mit Boden, Würgern und Nervendrucktechniken.
Abends haben wir unsere Muskeln in der schön warmen Sauna entspannt und hatten keine Probleme einzuschlafen.

Am Dienstag, dem zweiten Tag, standen Wurftechniken und Weiterführungen auf dem Programm.
Gerade zum Nachmittag hin merkte man dann doch schon deutlich die harten Trainingseinheiten vom Vortag, denn immerhin verbergen sich hinter einem Dan-Vorbereitungs-Tag von 9:00-21:00, abzüglich 2 h Mittags- und 1h Abendbrot-Pause doch 9h Trainingsarbeit!
Hier war es sehr hilfreich, dass auch die Referenten immer wieder darauf hinwiesen, es langsam angehen zu lassen und sich nicht zu verletzen.
Auch diesen Abend war die Sauna natürlich für uns ein Pflichtprogramm und anschließend haben wir uns noch gemütlich mit einem Bierchen zusammengesetzt, vielleicht ein bisschen zu gemütlich denn am nächsten Morgen haben wir es bereut erst um 1 Uhr ins Bett gegangen zu sein.

Am Mittwoch ging der Tag dann bei vielen schon mit einsetzendem Muskelkater etwas zäher los.
Wir beschäftigten uns mit freier Selbst-Verteidigung, sowie Gegentechniken.

Am Donnerstag, unserem letzten Tag, beschäftigten wir uns dann noch mit dem Thema Komplexaufgaben, freie Anwendungsformen und Waffenabwehr.
Es folgte eine kurzen Schlussbesprechung, bei der uns bescheinigt wurde durch die Prüfung zu kommen, wenn wir auf dem gleichen Level abliefern.
Nach dem Mattenabbau machten wir unsere mittlerweile schon überall muskelkaterschmerzenden Körper dann fertig für den geselligen Teil des Ganzen, dem „Galaabend“.
Nach einem guten bayerischen Essen (Schweinebraten, Knödel und Kraut), wurde überall geratscht und gelacht!
Je später der Abend wurde, desto ausgelassener wurde es auch. Und so war die Tanzfläche am Abend noch richtig voll!
Alles in allem haben wir in den Tagen eine Unmenge gelernt, wiederholt und vertieft.
Dabei hatten wir auch die Möglichkeit neue Kontakte (und mehr) zu knüpfen und einige der anderen Prüflinge kennenzulernen.

Ganz verletzungsfrei sind wir durch diese Tage nicht gekommen und so hatten wir am Ende folgende Bilanz:
  • 1 gebrochender Zeh
  • 1 Bisswunde am Kopf
  • unzählige kleinere Blessuren

Die Prüfung

Hier der Beitrag des JJVB
Am 26.10. wurde es Ernst für uns und wir traten um 9 Uhr die Prüfung in Esting an, unser 2. Dan absolvierte die Prüfung im Anschluss ab 15 Uhr.
Hier trafen wir auf inzwischen bekannte Gesichter, der anderen Prüflinge und zeigten in den folgenden sechs Stunden was wir so lange eintrainiert haben.
Dabei wurden wir von vielen wachsamen Augen, der Prüfer und der Zuschauer, genauestens beobachtet und bewertet.
Viele, viele gezeigte Techniken und Partnerwechsel später, mit der ständigen Aufgabe aufgewährmt zu bleiben, bekamen wir mit einen Lächeln die Urkunde für den Meistergrad überreicht.
Außer ein paar blauer Flecke und Verspannungen gab es glücklicherweise keine Verletzungen.

An diesem Samstag haben wir unsere Schwarzgurte vervierfacht und sind jetzt, in Anbetracht unserer recht kleinen Abteilungsgröße, hier sehr gut aufgestellt.
Wir bedanken uns herzlich bei Allen, die uns auf diesem langen Weg begleitet, unterstützt und angeleitet haben.

sportliche Grüße
Phil
(jetzt 1. Dan xD)